Der Kabarettist, Autor und Menschenkenner Stefan Vögel beantwortet Fragen, die sich andere erst gar nicht zu stellen wagen. Diesmal geht er der Frage nach, ob die Autobahn der letzte Ort ist, an dem wir noch zusammenleben (müssen)?
Immer wenn ich auf der Autobahn fahre (und speziell auf der deutschen), dann fühle ich mich an meine Kindheit in der Volksschule erinnert. Da gibt es den gemütlichen Schleicher, der einem permanent im Wege steht, auch wenn man selbst gar kein Raser ist. Den Drängler, der dir ständig auf die Nerven geht und dich belästigt, von hinten oder von der Seite, aber nie direkt von Angesicht zu Angesicht. Und den massigen Teilnehmer, der das bestimmte Gefühl hat, der öffentliche Raum gehöre hauptsächlich ihm, weshalb er diesen auch nach Belieben besetzt, und alle anderen haben sich gefälligst nach ihm zu richten.
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