Der Umfrage zufolge nutzen 41 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen das Internet mindestens einmal pro Woche. Die durchschnittliche "Aufenthaltsdauer" beträgt eine Stunde pro Woche, wobei die Zeit, die die Mädchen und Buben im World Wide Web verbringen, mit der Internetaffinität der Eltern steigt.
Am liebsten wird im Internet gespielt - 34 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen tun es zumindest ab und zu, gefolgt von Fotos ansehen (33 Prozent), Videos ansehen (27 Prozent), Musik hören (24 Prozent), zeichnen (20 Prozent) und allgemein surfen (zwölf Prozent).
Obwohl bereits so viele der Kleinen das Internet regelmäßig nutzen, finden es laut Umfrage nur elf Prozent der Eltern wichtig, schon in diesem Alter den verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium zu erlernen. Rund die Hälfte meint, dass Interneterziehung im Volksschulalter wichtig ist.
Kinder online nicht allein lassen
Barbara Buchegger, pädagogische Leiterin von Saferintenet.at, rät Eltern, ihre Kinder im Internet nicht allein zu lassen, geeignete Angebote auszuwählen und als Ergänzung Jugendschutzeinstellungen sowie Filter zu verwenden. "Digitale Medien sind kein Babysitter", betonte sie. Eltern sollten auch darauf achten, dass Grenzen eingehalten werden, und grundsätzlich selbst Vorbild sein: Wenn für Kinder während des Essens ein Spielverbot gilt, sollten sich auch Mutter und Vater nicht mit ihren E-Mails beschäftigen.
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