Laut Information Commissioner David Smith, dem Leiter der nationalen Datenschutzbehörde des Vereinigten Königreichs, hätte der Vorfall "verhindert werden können". Doch die Sicherheitsmaßnahmen von Sony seien "schlichweg nicht gut genug gewesen". Es stehe außer Frage, dass Sony ein Unternehmen sei, das es hätte besser wissen müssen, wird Smith vom IT-Portal "Engadget" zitiert. Immerhin, so der Datenschützer weiter, hätte Sony über die nötige Expertise verfügt, um sich vor derlei Angriffen zu schützen.
Die Strafe in Höhe von 250.000 britischen Pfund, umgerechnet rund 297.000 Euro, bezeichnete Smith in Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Vorfalls als "beträchtlich". Dieser habe eine große Anzahl von Konsumenten unmittelbar betroffen und sie des Risikos eines Identitätsdiebstahls ausgesetzt, so die Behörde in einer Mitteilung.
Laut "Engadget" hat Sony allerdings bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Es sei unwahrscheinlich, so der Konzern in einem Statement gegenüber der Website, dass die entwendeten persönlichen Daten für "betrügerische Zwecke" missbraucht worden seien.
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