Der Angeklagte gab sich im vergangenen August im Internet als 18-jähriges Mädchen aus. So brachte er die 13-Jährige dazu, Intimitäten auszuplaudern, die er anschließend als Druckmittel verwendete. Der 36-Jährige zwang die Jugendliche mehrfach zu sexuellen Handlungen, andernfalls werde er die intimen Details veröffentlichen, drohte er.
Außerdem behauptete der Mann, eine Komplizin habe Fotos von den Übergriffen gemacht, auch diese werde er ins Netz stellen. Erst nach dem dritten Treffen mit dem 36-Jährigen vertraute sich das Mädchen der Mutter an.
Angeklagter weinte vor Gericht
Vor Gericht weinte der Angeklagte und erklärte, er wisse nicht, wie das Ganze habe passieren können. Wenige Monate vor den sexuell motivierten Chats war der Mann bedingt aus der Haft entlassen worden. Danach absolvierte er eine Therapie.
Neben der Haftstrafe muss der 36-Jährige dem Opfer 5.000 Euro an Entschädigung zahlen. Der Mann akzeptierte das Urteil, weil aber die Staatsanwaltschaft keine Erklärung abgab, ist es nicht rechtskräftig.
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