Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat einen Prototyp seiner mit Spannung erwarteten Suchmaschine enthüllt, der konkrete Antworten auf Fragen liefern soll. Eine „kleine Gruppe von Nutzern“ bekommt nun testweise Zugang dazu.
OpenAI baut bei der SearchGPT getauften Suche unter anderem auf Partnerschaften mit Medienunternehmen auf. Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob KI-Suchmaschinen dem dominierenden Branchenprimus Google gefährlich werden könnten.
Versuche kleinerer Rivalen von OpenAI hinterließen bisher keine Spuren im Google-Geschäft. ChatGPT ist allerdings der mit Abstand bekannteste Chatbot, der die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz lostrat. Google versucht unterdessen auch, seine Suchmaschine mit KI-Funktionen zu verbessern.
OpenAI sei überzeugt, dass die Suche viel besser sein könne als heute, betonte Firmenchef Sam Altman. Die Firma wolle aus dem Prototyp lernen und die Technologie dann in ChatGPT integrieren. Er selbst sei davon überrascht gewesen, wie sehr er SearchGPT der „Suche alter Schule“ vorziehe.
„Verlässliche Informationen“
Zu den Medienunternehmen, die mit OpenAI kooperieren, gehören unter anderem der deutsche Medienkonzern Axel Springer, Rupert Murdochs Zeitungsimperium News Corp und die „Financial Times“. Noch unklar ist, ob alle bisher bekannt gegebenen Medienpartner auch bei SearchGPT dabei sind.
News-Corp-Chef Robert Thompson betonte in der Pressemitteilung, OpenAI verstehe, dass KI-Suche sich auf verlässliche Informationen von Quellen stützen müsse, denen man vertraue.
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