Bei Prozessoren

Samsung rächt sich mit Preisanstieg von 20% bei Apple

Elektronik
13.11.2012 11:09
Samsung nimmt offenbar finanziell Rache an Apple für die zahlreichen Klagen in aller Welt, die sich um angeblichen Patentklau der Südkoreaner an iPhone und iPad drehen. Laut einem aktuellen Bericht hat Samsung den Preis für mobile Prozessoren um 20 Prozent angehoben. Apple habe aufgrund mangelnder Alternativen zähneknirschend akzeptiert, heißt es weiter.

Jahrelang hatten Samsung und Apple von der Zusammenarbeit profitiert, der US-Konzern kaufte unter anderem Displays und Prozessoren. Nach zahlreichen Patentklagen ist das Verhältnis diversen Berichten zufolge inzwischen aber eisig, erst Ende Oktober hieß es, Samsung wolle Apple keine Displays mehr liefern (siehe Infobox).

Laut "MarketWatch" des "Wall Street Journal" hat Samsung nun aber mit der 20-prozentigen Preiserhöhung bei mobilen Prozessoren einen anderen Schritt gesetzt, der Apple schmerzen dürfte. Laut einer mit den Verhandlungen vertrauten Person habe Apple dies zwar zuerst abgelehnt, aber dann akzeptieren müssen, da kein anderer Hersteller für die Produktion gefunden werden konnte.

In diesem Jahr soll Apple bei Samsung 200 Millionen der betreffenden Prozessoren gekauft haben, nach 130 Millionen im Vorjahr. Der Vertrag laufe noch bis 2014, so "MarketWatch". Die Konzerne hätten eine Stellungnahme zum Bericht verweigert.

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