Akku war leer

Rollstuhlfahrer saß hilflos in Mittagshitze fest

Niederösterreich
24.06.2026 11:00
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Eine Stunde lang war ein Rollstuhlfahrer in Niederösterreich den prallen Sonnenstrahlen ausgesetzt, ehe Passanten auf ihn aufmerksam wurden. Die Einsatzkräfte brachten den Rollstuhlfahrer in den Schatten, versorgten ihn und machten das Gefährt wieder einsatzbereit.

Eine unangenehme Lage für einen Rollstuhlfahrer beschäftigte am Sonntagnachmittag die Feuerwehr in Pressbaum im Bezirk St. Pölten. Ein Mann war mit seinem elektrischen Rollstuhl beim Bahnhof unterwegs, als plötzlich der Akku seines Gefährts den Dienst versagte. Der Betroffene konnte die Fahrt nicht mehr fortsetzen.

Nach einer Stunde Hilfe organisiert
Besonders problematisch: Der Mann musste rund eine Stunde lang in der prallen Mittagssonne ausharren. Erst dann wurden zwei Passantinnen auf seine missliche Lage aufmerksam. Sie setzten einen Notruf ab und organisierten Hilfe.

Um den Rollstuhlfahrer vor der starken Sonneneinstrahlung zu schützen, stellten die Einsatzkräfte zunächst einen Sonnenschirm auf. Anschließend brachten sie ihn in einen schattigen Bereich. Dort wurde er von Feuerwehr und Rettung erstversorgt.

Akku wieder aufgeladen
Währenddessen kümmerten sich die Feuerwehrleute auch um das technische Problem: Mithilfe eines mobilen Stromaggregats wurde der Akku des elektrischen Rollstuhls wieder aufgeladen. Nachdem das Gefährt wieder einsatzbereit war, begleiteten zwei Kameraden den Mann aus Sicherheitsgründen bis nach Hause.

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