Plunkett leitet eine Abteilung der Behörde, die für den Schutz der Computersysteme der US-Regierung zuständig ist. NSA-Chef Keith Alexander hatte bereits im Juli erklärt, dass die Zahl der Angriffe von Hackern, kriminellen Banden und anderen Staaten auf die Systeme der USA von 2009 bis 2011 um das 17-fache zugenommen hat.
Die USA selbst dürften an dieser Entwicklung allerdings nicht ganz unschuldig sein. Sie werden verdächtigt, zusammen mit Israel Cyberangriffe gegen das iranische Atomprogramm ausgeführt zu haben. Erst im Mai wurde der Stuxnet-Nachfolger Flame entdeckt. Das Spionageprogramm sandte jahrelang geheime Daten, Passwörter und sogar heimliche Film- und Tonaufnahmen von Computern im Nahen Osten zurück zum US- Geheimdienst NSA.
Dies berichteten zumindest hochrangige US-Offizielle in informellen Gesprächen mit der "New York Times" und der "Washington Post“. Öffentlich von US-Vertretern bestätigt wurden die Attacken auf den Iran jedoch nicht, über die eigenen offensiven Fähigkeiten schweigt man nach wie vor lieber.
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