Wie die Polizei am Sonntag berichtete, drohte der junge Mann aus Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag im sozialen Netzwerk, er wolle den neuen Gefährten seiner Ex-Freundin umbringen und sich danach selbst töten. Um seine Absichten zu untermauern, lud er ein Foto auf der Internetplattform hoch, das ihn mit einer Schusswaffe zeigt.
Als die Einsatzkräfte anrückten, verschanzte sich der 19-Jährige in seiner Wohnung und zeigte sich immer wieder mit der Waffe am Fenster. Über den Notruf drohte er, das gesamte Gebäude in die Luft zu sprengen, wenn die Polizei nicht abrücke. Nach mehr als einer Stunde gab der Mann schließlich auf. Er wurde festgenommen.
Bei der Pistole handelte es sich um keine scharfe Waffe, sondern um eine Art Schreckschusspistole. Der 19-Jährige stand unter Drogeneinfluss. Möglicherweise habe der junge Mann eine Psychose, berichtete ein Polizeisprecher. Gegen den 19-Jährigen wird jetzt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
Verletzte bei Messerangriff und Sturz ins Lagerfeuer
Zudem ist am Wochenende eine Facebook-Party außer Kontrolle geraten - diesmal aber so heftig wie noch nie: Im oberbayerischen Lengdorf im Kreis Erding wurde nicht nur ein Haus total verwüstet, es gab auch mehrere Verletzte.
"Das Haus wurde richtig verwüstet, überall Berge von Müll", sagte ein Polizeisprecher am Samstagabend. Türen und Fenster wurden eingeschlagen und eine Stereoanlage gestohlen. Zu der Party in einem ehemaligen Jagdhaus, zu der ein Jugendlicher geladen hatte, waren etwa 20 Gäste erwartet worden, rund 200 waren erschienen. Und die ließen die Feier völlig eskalieren.
Ermittlungen wegen versuchter Tötung
Wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte, stach ein 18-jähriger Schüler auf der Feier im Streit mit einem Butterfly-Messer auf einen 19-Jährigen ein. Das Opfer wurde mit Verletzungen an Schulter und Arm ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm den Schüler fest und ermittelt wegen versuchter Tötung.
Ein anderer, betrunkener Gast fiel beim Feiern in das Lagerfeuer im Garten. Er erlitt Brandwunden an Händen und Armen. Ein weiterer wurde mit Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
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