Gütesiegel-Anbieter sollten sich auf einheitliche Qualitätskriterien einigen, die regelmäßig durch einen unabhängigen Dritten geprüft würden, fordern die Autoren der Studie. Eine Liste dieser Kriterien müsse allgemein zugänglich in allen Sprachen der EU veröffentlicht werden.
"Damit ließe sich auch das Risiko deutlich einschränken, dass Verbraucher Opfer frei erfundener, zur Irreführung verwendeter Siegel werden", heißt es in der Studie. Derzeit sei der Vergleich unter den einzelnen Siegeln sehr mühevoll. Für Verbraucher sei es zudem bisweilen nur schwer nachzuvollziehen, wofür ein Gütesiegel genau stehe.
"Würde die Europäische Union bestimmte Qualitätsstandards empfehlen oder vorgeben, hätten die Verbraucher berechtigterweise mehr Vertrauen in den Online-Handel", erklärte der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde.
Von einem so verstärkten grenzüberschreitenden Online-Handel würden dann sowohl der EU-Binnenmarkt wie auch der Verbraucher durch mehr Wettbewerb und niedrigere Preise profitieren.
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