Wie die "Washington Post" berichtet, hatte der Lieferant die rechteckige Schachtel einfach neben Horvitz' Wohnungstür an die Wand gelehnt und verließ das Gebäude gerade, als der 38-Jährige öffnete. Er nahm das Paket an - dachte wegen der ungewöhnlichen Form erst an TV-Zubehör - und stand plötzlich mit offenem Mund da. "Oh, warte eine Sekunde...", zitiert ihn die "Post".
Was er vor sich sah, war eine SIG716, die der deutsche Hersteller SIG Sauer unter anderem mit dem Spruch "gewohntes Handling, ungewohnte Power" bewirbt. Seth Horvitz - während dessen "Inspektion" der Lieferung kam gerade seine Frau nach Hause, man erwartete kurz darauf Gäste - brauchte diese "Power" freilich nicht. Er rief die Polizei.
Die Beamten seien dann zwar auch etwas perplex gewesen, weil die Waffe laut US-Sender Fox 5 eigentlich nicht einmal in einem Auto transportiert werden dürfe, handelten dann aber schnurstracks. Es wurden ein paar Fragen gestellt, kurz die Rechnung gecheckt, die Waffe konfisziert - und schon war der Spuk vorbei.
Ein Behördensprecher meinte später, es werde nun untersucht, wie es zu dem Irrtum kommen konnte. Angeblich lässt sich das aber auch anhand der Lieferverlaufs und der Unterlagen nicht eindeutig klären.
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