Der Software-Riese wollte auf der Norwegian Developers Conference in Oslo vergangene Woche unter anderem die überarbeitete Cloud-Plattform Windows Azure bewerben. Was sich das Marketing-Team dafür allerdings ausgedacht hatte, war nicht nur musikalisch bedenklich, sondern vor allem sexistisch.
Knapp bekleidete Damen tanzten zu wummernder Techno-Musik, die mit Texten unterlegt war, die von peinlich bis anrüchig reichten. Unter anderem gab es zu hören: "CSS (Programmiersprache, Anm.) ist mein LSD" oder "Die Worte Micro und Soft lassen sich nicht auf meinen Penis (oder Vagina) anwenden".
Das fanden nicht nur anwesende Entwickler und Journalisten sowie zahlreiche Betrachter des Online-Videos fragwürdig, auch bei Microsoft selbst stieß die Einlage nicht auf viel Gegenliebe. So tweetete etwa Frank Shaw, Chef der Unternehmenskommunikation von Microsoft, der Tanz sei "unangebracht und einfach nicht in Ordnung" gewesen.
Unter dem YouTube-Video hat Microsoft sich außerdem entschuldigt. Der Auftritt habe "unangebrachte und beleidigende Elemente und vulgäre Sprache" enthalten. "Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden und unseren Partnern und gehen der Sache auf den Grund", heißt es weiter.
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