Himmelsspektakel

Was den „Heumond“ so besonders macht

Österreich
28.07.2026 12:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kennen Sie die Ausdrücke „Heumond“, „Bockmond“ oder „Donnermond“? Im Volksglauben hat jeder Vollmond einen eigenen Namen. Und am 29. Juli ist eben der „Heumond“ an der Reihe. krone.at erklärt, warum er so genannt wird und was er aus astrologischer Sicht bringt.

Ende Juli steht der Vollmond für Beobachter in Mitteleuropa relativ tief über dem Horizont. Dadurch wirkt er beim Auf- und Untergang häufig ungewöhnlich groß, gelblich bis orange oder sogar rötlich, weil sein Licht einen längeren Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegt.

Der Vollmond Ende Juli, der vom anstronomischen Standpunkt gesehen kein „Supermond“ oder irgendwie ungewöhnlich ist, trägt je nach Kultur und Tradition viele unterschiedliche Namen. Hier sind die bekanntesten:

  • Hirschmond (Buck Moon) ist der heute gebräuchlichste Name. Er bezieht sich auf das neue Geweih der Hirsche, das im Juli nachwächst.
  • Donnermond (Thunder Moon) sagt man auch – wegen der häufigen Gewitter im Hochsommer.
  • Heumond (Hay Moon) hat mit der traditionell im Juli stattfindenden Heuernte zu tun.

Energie bereits in der Nacht auf Mittwoch zu „spüren“
In der Astrologie und verschiedenen spirituellen Traditionen hingegen wird der Hirschmond oft mit Themen wie Wachstum, Erneuerung und persönlicher Entwicklung verbunden. Hier sind ein paar Tipps aus dem „Krone“-Horoskop für den bevorstehenden Vollmond: Feinfühlige Menschen könnten seine Energie bereits in der Nacht auf Mittwoch zu spüren bekommen und mit Ein- oder Durchschlafproblemen zu kämpfen haben. In diesem Fall kann vorbeugend nachgeholfen werden, zum Beispiel mit einer Meditation vor dem Schlafgehen oder dem Konsum von Kirschen, Mangos bzw. Süßkartoffeln – ebenfalls am besten abends.

Der „Heumond“ fällt mit der Heuernte zusammen.
Der „Heumond“ fällt mit der Heuernte zusammen.(Bild: Zigmunds - stock.adobe.com)

Der beste Zeitpunkt für Fotos
Alle Schaulustigen und Hobbyfotografen sollten nach 21 Uhr ihre Blicke nach oben richten, denn dann wirkt der Himmelskörper wegen der Mondillusion besonders eindrucksvoll und lässt sich oft zusammen mit Gebäuden oder Landschaften fotografieren.

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