Die Auswahl der zum Start mehr als 600 verfügbaren Apps setze sich aus aktuellen Empfehlungen der Nutzer zusammen, erklärte das Unternehmen in seinem Nachrichtenblog. Die Bewertungen der Nutzer würden sicherstellen, dass nur hochwertige Anwendungen eingestellt würden. Alle Apps würden auf der Startseite mit Erläuterungen und Screenshots präsentiert. Zusätzlich gebe es Angaben dazu, auf welche Informationen eine App zugreife.
Im Web gefundene Anwendungen lassen sich über einen Menüpunkt vom PC auf das Smartphone senden. Mobil ist das App Center über die Facebook-App auf Apples iPhone oder Handys mit Googles Betriebssystem Android erreichbar. In den kommenden Wochen soll das Angebot weltweit verfügbar sein.
Neue Einnahmequellen dringend benötigt
Nach dem missglückten Börsenstart benötigt das Unternehmen dringend neue Einnahmequellen, um seinen Aktionären die eigene Wachstumsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Die Mitglieder des sozialen Netzwerks nutzen den Dienst immer häufiger unterwegs von ihren Smartphones aus - doch hier vermarktet Facebook noch kaum die potenziellen Werbeplätze.
30 Prozent der Einnahmen für Facebook
Die Hälfte der Facebook-Mitglieder seien inzwischen über ihre Smartphones im Netzwerk unterwegs, sagte Analyst Benedict Evans von Enders Analysis gegenüber "BBC News". Das Unternehmen müsse dringend einen Weg finden, daraus Geld zu machen. Das App Center dürfte den Umsatz ankurbeln, da Facebook für Käufe, die innerhalb der Apps über das eigene Abrechnungssystem getätigt werden, einen Anteil von 30 Prozent einbehalte, so die BBC.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.