Für ein verbindliches Votum wären allerdings 270 Millionen Stimmen nötig gewesen. Nun gilt es lediglich als "Ratschlag". Von den rund 343.000 Teilnehmern der Umfrage stimmten mit knapp 300.000 etwa 87 Prozent für ein Beibehalten der alten Regeln und damit gegen die neuen.
In den neuen Nutzungsbedingungen beschreibt Facebook genauer als bisher, was es mit den Daten seiner Nutzer macht. Der Konzern lässt sich dabei relativ weitgehende Rechte zur Verwertung von Statusmeldungen, Links, Fotos und privaten Nachrichten einräumen. Dabei geht es vor allem um personalisierte Werbung. Auch müssen die Nutzer Facebook das Recht einräumen, die Datenverwendung bei einer Weiterentwicklung des Angebots entsprechend zu erweitern.
Daten- und Verbraucherschützer kritisierten, die neuen Bestimmungen brächten für Nutzer keine entscheidenden Verbesserungen. Sie forderten von Facebook unter anderem, dass Nutzer die besonders weitgehende Datenverwertung nicht mehr - wie bisher - ausdrücklich ablehnen müssen (Opt-out). Das Netzwerk solle stattdessen aktiv die Zustimmung der Nutzer einholen (Opt-in).
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