Dickes Minus

Nach Sony auch Panasonic mit Rekordverlust

Elektronik
11.05.2012 10:01
Nach Sony hat auch Panasonic das abgelaufene Geschäftsjahr mit dem höchsten Verlust in seiner Unternehmensgeschichte abschließen müssen. Wie der im japanischen Osaka ansässige Elektronikkonzern am Freitag bekannt gab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Fehlbetrag von 772 Milliarden Yen (7,5 Milliarden Euro) an. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn von 74 Milliarden Yen erwirtschaftet.

Wie Mitbewerber Sony, der am Vortag einen Rekordverlust von 456,7 Milliarden Yen (4,43 Milliarden Euro) vermeldet hatte (siehe Infobox), gab Panasonic als Gründe für sein schlechte Abschneiden den Höhenflug des Yen, der die Exporte verteuert, die Katastrophen in Japan und Thailand sowie die Schuldenkrise in Europa an. Der Umsatz belief sich auf 7,85 Billionen Yen, 9,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im noch bis 31. März 2013 laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen jedoch wie Sony wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Dank umfangreicher Umstrukturierungen und Absatzzuwächsen im benachbarten Asien dürfte unter dem Strich ein Ertrag von 50 Milliarden Yen anfallen, der Umsatz soll bei 8,1 Billionen Yen liegen.

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