Was sie steuert und wie sie tickt - die Chronobiologie entschlüsselt nach und nach unseren individuellen Rhythmus, der von 25 Genen und dem Tageslicht bestimmt wird. Und sie stößt auf manch Überraschendes.
In düsteren Herbst- und Wintertagen sind Lerchen im Vorteil: Sie verlassen morgens das Nest und fliegen energiegeladen in den Tag (wenngleich es auch ihnen bei Lichtmangel schwerer fällt). Eulen haben Pech: Sie sind nachtaktiv und kommen in der Früh nun noch schwerer in die Gänge. Dank kurzer Tage sind viele zusehends dauermüde und antriebslos. Leider hilft hier auch kein Motivations-Podcast - wer Frühaufsteher (Lerche) oder Nachtmensch (Eule) ist, wird von 20 bis 25 Genen bestimmt und ist nicht zu ändern.
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