HD und 3D

Gut und günstig: Blu-ray-Player überzeugen im Test

Elektronik
24.02.2012 16:40
Erst vor wenigen Tagen feierte die Blu-ray ihren zehnten Geburtstag, passend dazu hat sich die deutsche Stiftung Warentest mehrere entsprechende Player zur Brust genommen. Das Urteil fällt durchweg positiv aus: Günstig und gut seien die Geräte, der Testsieger kostet nur 125 Euro.

Wie der "Konsument" in der März-Ausgabe berichtet, konnten alle Blu-ray-Player überzeugen - fast alle Testkandidaten erhielten das Urteil "Gut", nur zwei mussten sich mit "Durchschnittlich" zufrieden geben.

An erster Stelle liegt das Gerät BDP5200/12 von Philips für durchschnittlich 125 Euro. Hinter dem Sony BDP-S580 für 200 Euro findet sich auf Platz drei erneut Philips mit dem BDP3200/12 für 110 Euro. Es handelt sich dabei um reine Abspielgeräte, allerdings kann HD-Material wegen eines besonders strengen Kopierschutzes meist ohnehin nicht auf Blu-ray gebrannt werden.

Höherpreisige Rekorder ebenfalls getestet
Wer dennoch aufnehmen möchte, ist auf einen Blu-ray-Rekorder angewiesen, hier hat die Stiftung Warentest drei Geräte geprüft. Resultat: Dreimal "Gut", Platz eins hat sich in dieser Kategorie Samsungs BD-D8200S geholt, der mit 350 Euro der günstigste der getesteten Rekorder ist. Rang zwei belegt LG mit dem HR550S für 365 Euro, dahinter folgt Panasonics DMR-BST701EG für stolze 595 Euro.

Vielseitig, aber wenig Freude 3D-Modus
Als vielseitig erwiesen sich aber auch die reinen Player, alle Geräte verfügen mindestens über einen USB-Anschluss, bis auf jenes von Onkyo können sie außerdem auch an einen alten Röhrenfernseher angeschlossen werden - ob hierbei jedoch die HD-Qualität zum Tragen kommt, darf bezweifelt werden. Der zum Großteil vorhandene 3D-Modus kam bei den Testern nicht besonders gut an, am angenehmsten wurde er bei den Blu-ray-Rekordern von Panasonic und Samsung empfunden.

Online-Funktionalität lässt zu wünschen übrig
Internetseiten lassen sich über zahlreiche Geräte aufrufen, zum Beispiel per WLAN-Adapter. Dieser muss allerdings zum Teil nachgerüstet werden. Da viele Geräte aber keine Flash-Unterstützung bieten, können zum Beispiel Online-Videos oft nicht dargestellt werden.

Mangelnde Auswahl an Videoformaten
Ein weiterer Minuspunkt laut der Tester: Viele Player erkennen nicht einmal die gängigsten Video-, Audio- und Fotoformate wie WMF, WMA, GIF oder PNG. Als Sieger in dieser Disziplin ging der Pioneer BDP-140 hervor, der 18 von 28 Videoformaten unterstützt, die Gesamttestsieger von Philips (Player) bzw. Samsung (Rekorder) schaffen immerhin 16 bzw. 15 Formate.

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