Der Start sei nur der Anfang von "Angry Birds" auf Facebook, teilte Petri Järvilehto, Senior Vice President von Rovio, am Dienstag auf der Website der finnischen Spieleschmiede mit. In den kommenden Wochen solle das Spiel nach und nach mit neuen Gameplay-Features angereichert werden.
Eines dieser neuen Features von "Angry Birds" auf Facebook sei, dass sich Nutzer untereinander messen und mit ihren Highscores prahlen könnten. Zudem würden die drei besten Spieler eines jeden Levels mit virtuellen Krönchen in Gold, Silber und Bronze belohnt.
Darüber hinaus sollen Spieler die Möglichkeit haben, ihren Freunden spezielle Power-Ups zu schenken oder diese käuflich zu erwerben. Vier davon stehen zu Beginn des Spiels bereit, darunter etwa die "King Sling" (Königs-Schleuder) oder ein Laser-Zielvisier.
Studenten gelang Überraschungs-Erfolg
Mit dem Sprung auf Facebook ist Rovio ein weiterer Meilenstein in seiner noch recht jungen Unternehmensgeschichte geglückt. 2003 von drei Studenten in Helsinki gegründet, war das Unternehmen lange Zeit erfolglos: Vor den "Angry Birds", die ihren Durchbruch auf Apples iPhone feierten, wurden zunächst 51 andere Spiele herausgebracht, von denen kaum jemand spricht.
Mittlerweile befinden sich die bunten Vogelfiguren mit dem zornigen Schnabel auf Millionen von mobilen Geräten. Allein im Dezember 2010 registrierte Rovio 25 Millionen Downloads auf das iPhone und Android-Geräte. Inzwischen vergeben die Finnen Lizenzen an Spielzeughersteller und Filmproduzenten. Ihr erklärtes Ziel: größer als Micky Maus zu werden.
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