Wegen der anhaltenden Spannungen mit dem Westen verbietet China einem Zeitungsbericht zufolge Staatsbediensteten die Nutzung ausländischer Smartphones. Beschäftigte einiger Behörden sollen Apple iPhones und Geräte einiger anderer Hersteller nicht mehr an den Arbeitsplatz bringen dürfen.
Das berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Allerdings sei unklar, wie viele Bedienstete diese Anordnung erhalten hätten und welche Anbieter neben Apple betroffen seien. Die chinesischen Behörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Die Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren wegen Datenschutzbedenken einige neue Gesetze verabschiedet. Parallel dazu rief sie heimische Firmen dazu auf, die Abhängigkeit von ausländischen Technologien zu reduzieren. Zuvor hatten westliche Staaten, allen voran die USA, Exporte bestimmter Hightech-Güter nach China eingeschränkt, um den technologischen und militärischen Fortschritt des Landes zu bremsen.
Gleichzeitig verboten westliche Staaten die Produkte einiger chinesischer Firmen wegen möglicher Spionage durch die Regierung in Peking. Bekanntestes Beispiel hierfür ist TikTok. Staatsbedienstete dürfen die Kurzvideo-App nicht auf ihren Diensthandys nutzen. In einigen Ländern ist sie sogar komplett verboten.
In die Schlagzeilen geriet auch Huawei. So unterzieht beispielsweise Deutschland die Komponenten des Telekom-Zulieferers einer Sicherheitsüberprüfung. An deren Ende könnten Telekom-Firmen gezwungen werden, bereits verbaute Teile wieder zu entfernen.








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