Unter anderem wegen seines Zugangs zu großen Mengen an Geld, Transportmöglichkeiten sowie mehreren Identitäten sperrte sich die Staatsanwaltschaft gegen eine Freilassung auf Kaution. Hinzu komme, dass Schmitz in der Vergangenheit schon mehrfach vor der Justiz geflohen sei, so der zuständige Richter. Sein Verteidiger dagegen argumentierte, dass sein Reisepass beschlagnahmt und seine Finanzen eingefroren seien und Schmitz dauerhaft in Neuseeland bleiben wolle.
MegaUpload war einer der weltgrößten Umschlagplätze für Raubkopien, der Film- und Musikstudios um eine halbe Milliarde Dollar Einnahmen gebracht haben soll, während sich Schmitz und sechs weitere Angeklagte eine goldene Nase verdienten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll MegaUpload mit dem Weiterverteilen der von Nutzern hochgeladenen Inhalte über 175 Millionen Dollar eingenommen haben.
Schmitz' Anwälte argumentieren, dass MegaUpload schlicht Speicherkapazität im Internet angeboten habe, und keine Verantwortung für die Weitergabe von urheberrechtlich geschütztem Material über seinen Dienst trage.
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