Tätern gelang Flucht

Bankräuber in Neapel nahmen mindestens 25 Geiseln

Ausland
17.04.2026 10:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im italienischen Neapel hat sich am Donnerstag ein spektakulärer Banküberfall ereignet. Bewaffnete Täter haben mindestens 25 Geiseln genommen, die nach etwa einer Stunde befreit werden konnten. Die Bankräuber brachen zahlreiche Schließfächer auf und flüchteten durch ein unterirdisches Tunnelsystem.

Die Bande hatte am Donnerstag gegen 12.30 Uhr eine Filiale der Bank Crédit Agricole überfallen. Ein Passant hatte verdächtige Bewegungen im Gebäude bemerkt und alarmiert die Polizei. Diese rückte kurz darauf an und umstellte die Bankfiliale. Die bewaffneten Täter hatten zu dem Zeitpunkt mindestens 25 Geiseln in ihrer Gewalt, darunter Angestellte und Kundinnen sowie Kunden.

Sie brachen zahlreiche Schließfächer auf. Der Wert der Beute ist laut der Polizei noch unklar. Den Einsatzkräften gelang es gegen 13.30 Uhr, die Geiseln aus dem Gebäude zu führen. Sie wurden an Ort und Stelle medizinisch betreut, verletzt wurde bei dem Vorfall aber niemand. Lange Zeit blieb unklar, ob sich die Täter noch in der Bank befanden. Spezialkräfte stürmten das Gebäude schließlich gegen 17 Uhr und stellten fest, dass die Bankräuber bereits geflohen waren.

Sie entkamen vermutlich durch einen zuvor gegrabenen Zugang im Boden der Bank, der zu einem unterirdischen Tunnel und vermutlich zur Kanalisation führte. Die Ermittlerinnen und Ermittler stellen ein Fahrzeug sicher, das möglicherweise zum Einsatz gekommen war. Laut Zeuginnen und Zeugen soll es sich bei den Tätern um mehrere italienisch sprechende Männer handeln. Die Fahndung nach den flüchtigen Verdächtigen läuft.

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