Jetzt spricht Max Verstappen! Der vierfache Weltmeister äußert sich erstmals zum Abgang seines langjährigen Renningenieurs Gianpiero Lambiase und zeigt dabei überraschend viel Verständnis.
Bereits Anfang April bestätigte Red Bull: Gianpiero Lambiase wird das Team mit Ablauf seines Vertrags Anfang 2028 verlassen. Bis dahin bleibt er weiterhin Renningenieur und Leiter des Einsatzteams. McLaren hat sich die Dienste des Top-Mannes bereits gesichert. Dort wird Lambiase als „Chief Racing Officer“ eine zentrale Rolle übernehmen.
Legendäres Duo vor dem Ende
Über Jahre hinweg bildeten Verstappen und Lambiase eines der erfolgreichsten Duos der Formel 1. Die Funkgespräche zwischen den beiden sind längst Kult. Umso größer ist der Einschnitt für den Niederländer.
Verstappen zeigt Verständnis
Bei einer Veranstaltung von Viaplay äußerte sich Verstappen nun erstmals offen: „GP hatte mir gesagt, welche Offerte von McLaren auf dem Tisch liegt.“
Seine Reaktion überraschte: „Ich sagte zu ihm: ‘Das wäre echt dumm, wenn du das nicht annimmst.’“
Der Weltmeister stellt klar, dass er seinem langjährigen Weggefährten diese Chance gönnt: „Ich meine, wir haben zusammen schon so viel erreicht, und dann bekommt er diese fabelhafte Möglichkeit.“
Verstappen weiter: „Er hat mich gewissermaßen um meine Zustimmung gebeten, und ich sagte sofort, dass er das unbedingt machen sollte.“
Seit der Regel-Revolution zum Saisonstart fahren die „Bullen“ hinterher. Nach drei Rennwochenenden ist Verstappen, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis einschließlich 2028 besitzt, nur WM-Neunter. Mitten in dieser Krise kommt die Nachricht des Abschiedes von Lambiase, der seit 2016 mit Verstappen zusammenarbeitet. „Das ist schon ein großer Wertverlust“, sagte Ex-Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko zur APA. „Die beiden waren wie ein altes Ehepaar. Sie haben auch ihre Diskussionen und Dispute gehabt.“ Nun müsse Red Bull rechtzeitig eine junge Person finden, die diese Rolle einnehmen könne, erklärte der 82-Jährige. „Unser Team ist groß aufgestellt. ‘GP‘ war ein ganz wesentlicher Faktor in der Fahrzeugentwicklung und Abstimmung, der auch seine eigenen Wege gegangen ist – nicht immer im Einvernehmen mit der restlichen Technik-Crew.“
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