Rund 365 Millionen gehen über ihre Mobiltelefone online, wie das China Internet Network Informationen Center (CNNIC) am Montag berichtete. Das entspricht einem Plus von 17,5 Prozent.
Chinesische Internetnutzer sind nach wie vor von großen Teilen des weltweiten Netzes abgeschnitten. Bei aus Sicht der Regierung politisch heiklen Themen - wie etwa der Konflikt um Tibet oder die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 - greifen Zensur-Mechanismen. Mit dem oft als "Great Firewall" bezeichneten System werden auch Webseiten unter anderem von internationalen Menschenrechtsorganisationen gesperrt. Auch soziale Medien wie Facebook, der Kurznachrichtendienst Twitter oder die Videoplattform Youtube sind in China blockiert.
Es gibt in China stattdessen "Weibo" genannte eigene Kommunikationsnetzwerke, in denen politische Diskussionen aber zensiert und brenzlige Inhalte gelöscht werden. Nach früheren Angaben soll es rund 300 Millionen Nutzer dieser Mikroblogs geben.
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