Der Klubobmann der Freiheitlichen fühlt sich wegen eines geteilten Facebook-Postings auf den Schlips getreten. Um seine Ehre wiederherzustellen, müssen 30 Privatpersonen je 1000 Euro an Herbert Kickl zahlen. Eine pensionierte Nordburgenländerin (68) ist verzweifelt und hat um ein Abstottern der Summe in Raten angesucht - schließlich muss sie auch die Kosten für Kickls Anwalt übernehmen. Der verlangt 1129,32 Euro.
Die Vorgeschichte ist rasch erzählt: Die SPÖ hatte der Freiheitlichen Partei im Februar via Aussendung unterstellt, pro Antrag im Parlament „35.000 Euro mit Putin-Spezialrabatt“ aus Russland zu einzustreifen. Ein entsprechendes Posting wurde auf Facebook veröffentlicht. Die Klage der FPÖ war erfolgreich, die Sozialdemokraten mussten nach einem Vergleich am Handelsgericht Wien widerrufen und 2788,96 Euro Strafe zahlen.
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