Gefährlicher Trend: Etwa 60 Personen pro Tag verletzten sich hierzulande im März und April so schwer, dass sie im Spital landeten. Stürze sind dabei nach wie vor Ursache Nummer eins. Damit die Unfallzahlen nicht im Mai und Juni ebenfalls hoch ausfallen, sollte jetzt Vorsorge getroffen werden.
Frauen verunglücken übrigens deutlich öfter als Männer - drei von vier Verletzen sind weiblich. Denn greifen ja vor allem sie zum Wischmopp oder Putzlappen. Dennoch stieg der Anteil an männlichen Verunglückten von 18 Prozent 2018 auf 26 Prozent im Jahr 2022, wie die aktuellen Unfalldaten des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) belegen. Dies lässt vermuten, dass sich mehr Männer als noch vor fünf Jahren den Reinigungsarbeiten im Haushalt widmen.
Zu Hause wiegt man sich in Sicherheit
„In der vertrauten Umgebung rechnet man meist nicht mit einem hohen Unfallrisiko. Aus Bequemlichkeit wird oft z.B. auf das Fensterbrett gestiegen, anstatt eine stabile Leiter zu benützen“, warnt Dr. Johanna Trauner-Karner, Leiterin der Abteilung Sport- und Freizeitsicherheit im KFV. „Aber auch bei dieser heißt es, Vorsicht walten zu lassen. Oft wird eine Klappleiter verwendet, bei der man sich nicht anhalten kann. Hier verliert man sehr schnell den Schwerpunkt und hinunter. Rutschige Socken oder lockere Hausschuhe sorgen ebenfalls immer wieder für Stürze.“
Für sicheres Putzen sollte Folgendes beachtet werden:
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