Geld-Streitereien sorgen in der Planung der Vierschanzentournee 2026/27 aktuell für Wirbel. Wie die deutsche „Bild“-Zeitung schreibt, soll Garmisch-Partenkirchen, Austragungsort des Neujahrsspringens, um 30 Prozent mehr Geld vom DSV verlangen als in den Jahren zuvor. Geld, das der Deutsche Skiverband nicht bereit sein soll, zu zahlen ...
Dem Bericht zufolge wird der Austragungsort jährlich mit einer niedrigen siebenstelligen Summe unterstützt. Garmisch muss dafür die Infrastruktur stellen und darf die Zuschauereinnahmen behalten, Sponsoren- und TV-Gelder gehen indes an den DSV.
Nachdem es in den vergangenen 20 Jahren keine gravierenden Zahlungsanpassungen gegeben haben soll, verlange die bayrische Gemeinde nun um 30 Prozent mehr, heißt es aus Deutschland.
Zweimal Oberstdorf?
Die beiden Parteien befänden sich in Gesprächen, eine Lösung habe man jedoch bislang nicht finden können und auch im Entwurf für den Veranstaltungs-Kalender der FIS fehlt Garmisch als Austragungsort. Sollten sich der Austragungsort und der Verband nicht einigen können, könnte das dazu führen, dass das Neujahrsspringen an einem anderen Ort – etwa ein zweites Mal in Oberstdorf stattfindet. „Es sind noch einige rechtliche und inhaltliche Dinge zu klären. Wir gehen davon aus, eine gemeinsame Lösung zu finden“, bleibt DSV-Geschäftsführer Stefan Schwarzbach dennoch optimistisch, dass die Vierschanzentournee auch 2026/27 wie gewohnt in Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen gastiert.
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