Für die Überprüfung geposteter Links greift Websense auf eine firmeneigene Malware-Datenbank im Internet zurück, die sogenannte "ThreatSeeker Cloud". Unabhängig von dieser soll das System aber auch neue und bislang noch nicht erfasste Websites in Echtzeit analysieren und einstufen können. Dabei werden selbst verkürzte URLs in die Prüfung miteinbezogen.
Erkennt das System eine Bedrohung, bekommt der Nutzer eine Website präsentiert, die ihn vor die Wahl stellt: Er kann auf eigene Gefahr den Link trotzdem aufrufen, zum vorherigen Screen zurückkehren oder mehr Informationen zum Inhalt des Links erhalten.
Das soziale Netzwerk hatte sich bereits im Mai mit dem finnischen Sicherheitsanbieter Web of Trust zusammengeschlossen. Dessen gleichnamiges Tool überprüft Websites anhand von Vorschlägen, die Nutzer über ein Browser-Plugin sammeln. WebSense soll dieses System nun zu einem noch wirksameren Schutz vor Malware ergänzen.
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