Vor „diesem Haimbuchner“ müsse die ÖVP viel mehr Angst haben als vor Kickl: Die deutsche Zeitung „Die Welt“ sieht für die Rechtspopulisten von der FPÖ gute Chancen auf die Kanzlerschaft in Österreich, wobei Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner weit mehr Zugkraft gegeben wird als „Spaltpilz Kickl“. Aber was sagt Haimbuchner selber dazu? Was für ein Kanzler wäre er denn?
„Krone“: Herr Landeshauptmannstellvertreter Haimbuchner, die konservative deutsche Zeitung „Die Welt“ meint unter einem Foto von Ihnen: „Er könnte der erste FPÖ-Kanzler Österreichs werden: Manfred Haimbuchner“. Wollen Sie denn das werden?
Manfred Haimbuchner: Mein Wort gilt. Mein Platz ist in Oberösterreich. Wir Freiheitliche lassen uns weder durch Drohungen noch durch mediale Schmeicheleien von unserem Weg und unserer Einigkeit abbringen. Wir sind nicht die SPÖ. Bei uns weiß jeder, wo sein Platz ist und wo er am besten für Österreich arbeiten kann. Mein Platz ist das oberösterreichische Landhaus. Marlene Svazeks Platz ist der Salzburger Chiemseehof. Herbert Kickls Platz ist der Ballhausplatz (der Sitz des Kanzlers, Anm.). So einfach ist das.
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