Parallele zu Runtastic

Trotz Stellenabbau: „Standort von Tractive bleibt“

Oberösterreich
24.06.2026 09:00

Der neue italienische Eigentümer der ehemals oberösterreichischen Firma Tractive bekennt sich trotz Stellenabbaus zur Firmenzentrale in Pasching (OÖ). Dennoch erinnert die Geschichte rund um den Millionenverkauf an das einstige Erfolgs-Start-up Runtastic, das nach der Veräußerung an Adidas zusperren musste.

Nachdem das einstige Paschinger Start-up Tractive – Hersteller von GPS-Trackern für Haustiere – erst kürzlich um Hunderte Millionen Euro an das italienische Technologieunternehmen Bending Spoons verkauft wurde, werden nun Stellen abgebaut – die „Krone“ berichtete. Droht damit der völlige Ausverkauf?

„Der Standort von Tractive bleibt weiterhin in Pasching“, beruhigt der neue italienische Eigentümer nun auf Anfrage. Wie viele der vor dem Verkauf rund 270 Beschäftigten ihre Jobs verlieren, will man jedoch nicht verraten.

Parallelen zu Erfolgs-Startup Runtastic
Die Causa erinnert unweigerlich an die Fitness-App Runtastic. Deren Gründer rund um Florian Gschwandtner verkauften ihr oberösterreichisches Erfolgs-Start-up 2015 um 220 Millionen Euro an den deutschen Sportartikelhersteller Adidas. Zehn Jahre später sperrte Adidas alle Österreich-Standorte von Runtastic – Pasching, Wien und Salzburg – zu, rund 250 Mitarbeiter mussten gehen.

Der Verkauf kostete also Hunderte Jobs – und er brachte auch Kapital für die heimische Start-up-Szene. Denn unter anderem Gschwandtner selbst beteiligte sich später an Tractive – wo sich die Geschichte nun in ähnlicher Form wiederholen könnte ...

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