Carlos Queiroz fühlte sich nach dem WM-Gruppenspiel gegen England (0:0) um einen Strafstoß betrogen. Ghanas Prince Adu war in der Schlussphase im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht worden, die Pfeife des Schiedsrichters blieb allerdings stumm und auch vom VAR war nichts zu hören. „Der hat sich einen Kaffee geholt“, schimpfte der Teamchef der Afrikaner nach dem Spiel.
Beinahe wäre Ghana die Sensation gelungen. In der 79. Spielminute hatte Adu die große Chance auf das einzige Tor der Partie, der 22-jährige Stürmer wurde jedoch von England-Verteidiger Ezri Konsa unsanft zu Fall gebracht.
Queiroz reklamierte ein Elfmeterfoul und einen Platzverweis, doch Schiedsrichter Hector Said Martinez ließ weiterspielen. „Das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte“, war der Ärger des Trainers entsprechend groß.
Teurer Punkt
Mit dem Punkt gegen die „Three Lions“ kann Queiroz dennoch gut leben. Und auch zu Scherzen ließ sich der 73-Jährige schließlich hinreißen: „Man muss einen hohen Preis zahlen, um Punkte zu bekommen. Wahrscheinlich, weil wir in den Vereinigten Staaten sind, wo alles teuer ist“, meinte der ehemalige Real-Madrid-Trainer.
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