Eigentlich war die Familie von Kathrin Raab und ihrem Mann komplett. Sie hatten eine leibliche Tochter und einen Langzeitpflegesohn. „Aber in meinem Herzen war noch Platz“, erzählt die Wienerin. Das hat die ehemalige Behindertenbetreuerin dazu bewegt, den Beruf zu wechseln und Krisenpflegemutter zu werden.
„Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich mein erstes Krisenkind bekommen, zurzeit habe ich meinen zehnten Schützling bei mir“, sagt die 36-Jährige. Krisenpflegefamilien sind aber nur ein Zwischenstopp für die Kinder. Die kürzeste Zeitspanne, die ein Kind bei ihr verbracht habe, waren fünf Wochen, die längste acht Monate. „Natürlich ist es nicht einfach, die Kinder wieder herzugeben“, so die zweifache Mutter.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.