Kurs hochgetrieben

Aktionär verklagt Hewlett Packard wegen Irreführung

Elektronik
16.09.2011 10:10
Weil die Führung von Hewlett-Packard – allem voran Vorstandschef Leo Apotheker (Bild) und Finanzchefin Catherine Lesjak - mit "falschen Angaben" den Kurs der eigenen Aktie hochgetrieben haben soll, hat ein Aktionär den weltgrößten Computerhersteller wegen Irreführung verklagt.

Einem Antrag des Aktionärs Richard Gammel zufolge soll die bereits am Dienstag eingereichte Klage vor einem Gericht in Südkalifornien als Sammelklage behandelt werden, sodass jeder Mitkläger wäre, der zwischen dem 22. November 2010 und dem 18. August 2011 Aktien von Hewlett-Packard kaufte.

An diesem Tag hatte der Computerhersteller überraschend eine Neuausrichtung seines Geschäfts verkündet und bekannt gegeben, sich womöglich von seinem klassischen PC-Geschäft zu trennen (siehe Infobox). Zugleich verkündete der Konzern, das Handy-Geschäft und die Produktion seines Tablet-Computers TouchPad aufzugeben.

Laut Klage täuschte der Konzern seine Anleger über den Zustand seiner Computersparte und über das Potenzial des Geschäfts mit Handys mit dem webOS-Betriebssystem, das 2010 mit dem Kauf des Unternehmens Palm an HP gegangen war.

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