Er ist wieder da - zumindest auf Twitter, möglicherweise aber auch schon bald auf Facebook und Instagram. Die Rede ist von Ex-Präsident Donald Trump, dem nach einer monatelangen Sperre eine Rückkehr in die sozialen Netzwerke bevorstehen könnte. Eine Entscheidung darüber will der Mutterkonzern Meta noch im Jänner fällen.
Das berichtete die „Financial Times“ am Sonntag. Der Konzern hat demnach eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Frage klären soll, wie das Blatt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete.
Bereits im November hatte der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk das Konto Trumps im Kurznachrichtendienst wieder freigeschaltet. Bevor er gesperrt wurde, hatte Trump bei Twitter mehr als 88 Millionen Follower. Als Präsident war der Dienst eines seiner wichtigsten Vehikel zur Verbreitung seiner Politik und umstrittenen Ansichten.
Kurz vor Ende seiner Präsidentschaft wurde er von den damaligen Twitter-Eigentümern gesperrt. Ausschlaggebend waren seine Kommentare auf Twitter rund um den Sturm auf das US-Kapitol in Washington. Ein wütender Mob von Trump-Anhängern wollte damals versuchen, die Parlamentarier mit Gewalt daran zu hindern, den Wahlsieg von Trumps Herausforderer Joe Biden offiziell zu bestätigen.
Trump, der sich bei der kommenden Präsidentschaftswahl wieder bewerben will, sieht nach früheren Angaben bisher keinen Grund, Twitter wieder zu nutzen. Er will seiner eigenen Plattform Truth Social treu bleiben. Dort folgen ihm knapp 4,6 Millionen Nutzer.












Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.