Statt Ladesäule

Kommt der Strom künftig aus dem Bordstein?

Motor
08.11.2022 05:00

Für Bordsteinparker ohne eigene Wallbox kann das Laden ihres E-Autos zum Problem werden. Eine mögliche Lösung liegt nahe.

(Bild: kmm)

Steckdosen für E-Autos könnten den Rinnstein künftig zum „Ladebordstein“ machen. Der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall hat nun ein entsprechendes Konzept vorgestellt, das mit geringem Platzbedarf und unauffälliger Integration ins Stadtbild punkten soll.

Durch Integration von Ladeelektronik in einen Bordstein wird dieser faktisch zur „Ladesäule“, ohne jedoch die für die anderen Verkehrsteilnehmer mit einer Ladesäule verbundenen Einschränkungen zu verursachen. Zudem lassen sich Elektrofahrzeuge direkt am Bordstein laden, ohne Kabel über den Gehweg legen zu müssen.

In die Module ist eine herausklappbare Typ-2-Steckdose für Wechselstrom integriert, die bis zu 22 Kilowatt Leistung liefern kann.

Die Bordstein-Stationen benötigen weniger Platz als konventionelle Ladesäulen und können direkt beim Bau einer Straße in Form von Dummys integriert werden. Bei Bedarf kann das Elektronikmodul in wenigen Minuten nachgerüstet werden.

Das Konzept soll vor allem in Innenstädten zum Einsatz kommen, eignet sich aber auch für die Parkplätze von Firmen oder Mehrfamilienhäusern. Einen Zeitpunkt für die Markteinführung nennt Rheinmetall bislang nicht.

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