Fr, 17. August 2018

"Le Forking"

15.08.2011 09:39

Die Gabeldiät: Iss nichts, was nicht auf eine Gabel passt

"Dîne avec une fourchette" - "Iss mit einer Gabel zu Abend": Für die einen ist der neueste Diättrend aus Frankreich der reinste Blödsinn, die anderen schwören bereits darauf und behaupten steif und fest, sie hätten mit "Le Forking" richtig viel abgenommen und damit endlich Hüftgold und Doppelkinn den Garaus gemacht.

Was also ist diese Gabeldiät, bei der tagsüber normal gegessen und nur beim Abendessen Löffel, Messer und Finger verboten sind.

Wir haben nachgeforscht: Die Diät ist, wie die gehypte "Dukan"-Diät, eine französische Erfindung. Ausgedacht von einem gewissen Herrn Ivan Gavriloff. Sein Ansatz entspricht im Grunde dem uralten Ernährungsprinzip: "Frühstücke wie ein König, iss zu Mittag wie ein Bauer und abends wie ein Bettelmann." Als Hilfsmittel dient dazu die namensgebende Gabel.

Sie soll beim Abendessen verhindern, dass wir Soßen auftunken, dicke Fleischbrocken in uns reinstopfen, einen Burger verdrücken oder eine Pizza mampfen. Gedämpftes Gemüse sowie zarter Fisch lässt sich hingegen hervorragend nur mit einer Gabel teilen. Ebenfalls erlaubt sind: Hülsenfrüchte wie zum Beispiel Linsen, Erbsen und trockene Bohnen sowie Nudeln und Reis.

Und bloß nicht auf die Idee kommen, süße Palatschinken mit Marmelade oder Eiscreme zu futtern. Denn diese Sünden sind beim "Forking" abends freilich verboten. Wie auch Nüsse, getrocknete Früchte, Kuchen, Schokolade, salzige Nüsse oder Chips. Eigentlich alles, von dem uns sowieso bewusst ist, dass wir es nicht essen sollten. Auch rotes Fleisch sollte gemieden werden.

Wer drei Mahlzeiten am Tag einhält, in der Früh gut frühstückt und mittags ausgewogen isst, sollte am Abend keinen Heißhunger haben und außerdem mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sein. Bitte deshalb auch nicht auf das schnelle Schlankwunder hoffen, denn die Gewichtsreduktion erfolgt langsam. Du solltest nicht mehr als ein, höchstens zwei Kilo pro Woche verlieren.

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