Bei Familienessen

USA: Acht Tote, weil 44-Jähriger ausziehen sollte

Ausland
26.08.2026 10:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im US-Bundesstaat Montana soll ein 44-Jähriger acht Familienmitglieder ermordet haben, darunter vier Kinder. Der schrecklichen Tat soll ein Streit vorangegangen sein. US-Medien haben mit dem ehemaligen Schwager des mutmaßlichen Täters gesprochen.

Alan Smith sei behütet in Seattle aufgewachsen, hieß es. Er habe die Eastern Washington University besucht. Danach sei er aber immer mehr zum Einsiedler geworden, sagte sein ehemaliger Schwager. Alan S. sei zuletzt nicht arbeiten gegangen, habe das Zimmer im Haus seiner Eltern kaum verlassen und den ganzen Tag am Computer gezockt. „Es gab viele Warnsignale, aber niemand hat zugehört“, sagte der Ex-Schwager zur Nachrichtenagentur AP.

Eltern wollten, dass er auszieht
Dass Smith nicht auf eigenen Beinen stand, dürfte auch der Auslöser eines Familienstreits gewesen sein. Die Eltern baten S., auszuziehen, hieß es. Am Sonntag sei der 44-Jährige dann unangekündigt bei einem gemeinsamen wöchentlichen Abendessen der Familie aufgetaucht. Gegen 18 Uhr eröffnete er das Feuer. Seine Eltern, seine im Rollstuhl sitzende Oma (92), seine Schwester Megan und vier Nichten und Neffen im Alter von sieben bis 15 Jahren kamen ums Leben. Die zwölfjährige Nichte Charlotte dürfte noch den Notruf gewählt haben.

Täter starb im Krankenhaus
Insgesamt gingen laut Berichten mehrere Notrufe bei den Einsatzkräften ein. Als diese eintrafen, war das Haus bereits in Brand gesetzt worden. Zudem richtete der Tatverdächtige die Waffe gegen sich selbst. Die Polizei nahm den Schwerverletzten noch fest. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er aber schließlich starb.

Das Haus in der Stadt Billings brannte bis auf die Grundmauern nieder. Einsatzkräfte bargen die verkohlten Überreste der Toten. Wegen der schweren Brandschäden kamen sie nur langsam voran.

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung