Mücke eingeschleppt

Frankfurt: Flughafen-Mitarbeiter stirbt an Malaria

Ausland
26.08.2026 11:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist in Deutschland nach einer Malaria-Infektion gestorben. Ursache der Ansteckung sollen zufällig importierte Mücken sein.

Aufgrund einer aus einem Malaria-Gebiet mitgereisten Mücke sind am Frankfurter Airport insgesamt sechs Beschäftigte mit der Krankheit infiziert worden. Einer der Betroffenen ist mittlerweile gestorben. „Das können wir leider bestätigen“, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Mittwoch. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen“, erklärte er.

„Sehr seltene“ Sonderform
Die laut deutschem Robert Koch-Institut „sehr seltene“ Sonderform der sogenannten Flughafenmalaria entstehe, wenn eine infektiöse Mücke im Flugzeug oder Gepäck unbeabsichtigt importiert werde. Die Ansteckung erfolge dann im Flugzeug, im Flughafen oder in unmittelbarer Umgebung. „Eine Übertragung von Mensch zu Mensch spielt bei der Airport-Malaria keine Rolle“, betonte ein Sprecher des Frankfurter Gesundheitsamts.

Symptome von Malaria

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrtheit
  • Krampfanfälle
  • Atembeschwerden

Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie lebensbedrohlich werden. Laut Fraport wurden die Mitarbeiter sensibilisiert, bei typischen Malaria-Symptomen einen Arzt aufzusuchen und den Arbeitsplatz entsprechend zu vermerken.

Weitere Mücken gefangen
Die Infizierten sollen sich noch in ärztlicher Behandlung befinden. Darüber hinaus seien Mückenfallen aufgestellt und auch Mücken gefangen worden, so der Fraport-Sprecher. Diese würden jetzt in einem Labor untersucht.

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