Weil sie sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollten, organisierten sich zwei Tiroler gefälschte Impfpässe - wurden damit aber erwischt. Vor Gericht pochen ihre Anwälte auf eine Diversion und üben Kritik an einer Corona-Rechtsansicht.
Ein Paar aus dem Unterland hegte über einen langen Zeitraum einen Kinderwunsch. Gegen Ende des Jahres 2021 unternahm es dann alles, damit es mit der Schwangerschaft klappte. „Zu diesem Zeitpunkt gab es in der Gesellschaft bereits einen faktischen Impfzwang und die bevorstehende Impfpflicht stand in medialem Diskurs“, sagen Lisa und Hermann Holzmann, die Anwälte des Paares. Die beiden seien keine Impfgegner, sondern sie hätten stets minutiös die staatlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten. Sie hätten sicherstellen wollen, dass sie epidemiologisch die Gesundheit anderer nicht gefährden, ergänzen die Anwälte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.