Aufreger bei WM

Wie kann diese Deutschland-Aktion kein Foul sein?

Erleichterung bei den einen, totales Unverständnis bei den anderen: Der WM-Schlager Deutschland gegen Ecuador ist gerade einmal 1:45 Minuten „alt“ gewesen, da hat Schiedsrichterin Tori Penso mit einer kuriosen Entscheidung nach einem klaren Foul von DFB-Akteur Aleksandar Pavlović für DEN Aufreger des Abends gesorgt!

DFB-Akteur Pavlović hatte an der Strafraum-Grenze einen Out-Einwurf zunächst mit der Brust anzunehmen versucht und den Abpraller dann weitergespitzelt – allerdings in Kopfhöhe des gegnerischen Verteidigers Pedro Vite, den der Deutsche dabei auch traf. Damit nicht genug: Obwohl der Ecuador-Spieler sogar zu Boden ging, spielte Deutschlands Elf weiter und über Florian Wirtz kam der Ball zu Leroy Sané, der zum 1:0 einschoss.

Foul nicht gegeben, Deutschland-Tor aber schon
Abseits des ecuadorianischen Unglücks, dass aus dieser Szene ein Gegentor entstand, stellt sich schon auch die Frage, wie um alles in der Welt diese eine Szene NICHT als Foul interpretiert werden kann – siehe das Story-Bild und der nachfolgende Tweet. Auch wenn Vite durch seine Größe von 1,72 Metern seinen Kopf nicht gerade sehr hoch tragen mag …

„Eine krasse Fehlentscheidung!“
Nicht einmal in deutschen Medien wird allzu viel Verständnis für diesen Nicht-Pfiff aufgebracht. Beim „Kicker“ kommentierte man im Ticker etwa: „Der Treffer zählt […]. Der VAR meldete sich nicht. Eine krasse Fehlentscheidung.“ Und bei der ARD meinte Schiri-Experte Lutz Wagner: „Wundert mich, eine sehr mutige Entscheidung“. Bei der „Bild“-Zeitung zeigte sich Manuel Gräfe, Regel-Experte und Ex-Bundesliga-Schiri, fassungslos: „Diese Entscheidung ist natürlich ein Witz. Zu unseren Gunsten, wir freuen uns, aber objektiv müssen wir sagen: Das ist nicht akzeptabel.“

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