Gefährt ist aber legal
US-Polizei zieht Riesen-Banane aus dem Verkehr
Ein kurioses Gefährt hat die Highway-Polizei von Montana kurzfristig aus dem Verkehr gezogen: Die sieben Meter lange rollende Banane bekam allerdings nur eine Verwarnung wegen eines kleinen Vergehens und durfte dann weiterfahren.
Wo Steve Braithwaite mit seinem gelben Fahrzeug auftaucht, sind ihm neugierige Blicke gewiss. Das ist nicht immer ein Vorteil: Auch die Polizei wurde kürzlich auf den Auto-Bastler aufmerksam.
Die Beamten stellten fest, dass sein Kennzeichen teilweise von Kisten verdeckt war. „Er hatte tatsächlich einen triftigen Grund, mich anzuhalten“, erklärte der Erfinder des „Big Banana Car“ gegenüber dem Sender KBZK, dass die Polizei ihn nicht nur aus Neugier aufgehalten hätte. „Es war eine berechtigte Beschwerde, aber wir haben uns gut unterhalten.“ Er bekam schließlich nur eine Verwarnung und durfte seine Reise fortsetzen.
Hier sind Details des kuriosen Vehikels zu sehen:
Bananen-Lenker gerät oft in Polizeikontrollen
„Ich würde sagen, in den letzten acht oder neun Jahren war ich wahrscheinlich der Mann in ganz Amerika, der am häufigsten von der Polizei angehalten wurde“, schmunzelt Braithwaite. Mit der Aufmerksamkeit kann der Bastler gut umgehen: „In einem Bananenauto herumzufahren und all diese Leute zu sehen, all dieses Lächeln und Winken, das berührt mich. Es bewirkt tatsächlich etwas Fantastisches“, erklärte der gebürtige Engländer.
Die Idee zu dem verrückten Fahrzeug hatte er, als er an einer Tankstelle an der Kassa stand und eine Banane sah – da begann er sich vorzustellen, wie sie eine Straße entlangrollen würde. 2011 hatte er das Gefährt aus dem Fahrgestell eines Ford F-150 Pickup-Trucks und einer Fiberglas-Konstruktion fertiggestellt.
Mit der Banane auf Weltreise
Erst vor Kurzem hat Braithwaite den Großteil seines Besitzes verkauft oder eingelagert, um sich voll und ganz dem Reisen zu widmen. „Jetzt bin ich als Vollzeit-Bananenauto-Nomade unterwegs“, so der ausgewanderte Brite. Er will weiter nach Mexiko und Zentralamerika reisen und schließlich Südamerika bereisen. Anschließend will er nach einer Atlantiküberquerung weiter die Welt mit seiner Banane erkunden. Um seine Reise zu finanzieren verkauft er Kaffeetassen, T-Shirts und Kinderbücher mit dem Bananenauto als Motiv.








Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.