Gefährt ist aber legal

US-Polizei zieht Riesen-Banane aus dem Verkehr

Ausland
25.06.2026 21:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein kurioses Gefährt hat die Highway-Polizei von Montana kurzfristig aus dem Verkehr gezogen: Die sieben Meter lange rollende Banane bekam allerdings nur eine Verwarnung wegen eines kleinen Vergehens und durfte dann weiterfahren.

Wo Steve Braithwaite mit seinem gelben Fahrzeug auftaucht, sind ihm neugierige Blicke gewiss. Das ist nicht immer ein Vorteil: Auch die Polizei wurde kürzlich auf den Auto-Bastler aufmerksam. 

Die Beamten stellten fest, dass sein Kennzeichen teilweise von Kisten verdeckt war. „Er hatte tatsächlich einen triftigen Grund, mich anzuhalten“, erklärte der Erfinder des „Big Banana Car“ gegenüber dem Sender KBZK, dass die Polizei ihn nicht nur aus Neugier aufgehalten hätte. „Es war eine berechtigte Beschwerde, aber wir haben uns gut unterhalten.“ Er bekam schließlich nur eine Verwarnung und durfte seine Reise fortsetzen. 

Hier sind Details des kuriosen Vehikels zu sehen:

Bananen-Lenker gerät oft in Polizeikontrollen
„Ich würde sagen, in den letzten acht oder neun Jahren war ich wahrscheinlich der Mann in ganz Amerika, der am häufigsten von der Polizei angehalten wurde“, schmunzelt Braithwaite. Mit der Aufmerksamkeit kann der Bastler gut umgehen: „In einem Bananenauto herumzufahren und all diese Leute zu sehen, all dieses Lächeln und Winken, das berührt mich. Es bewirkt tatsächlich etwas Fantastisches“, erklärte der gebürtige Engländer.

Die Idee zu dem verrückten Fahrzeug hatte er, als er an einer Tankstelle an der Kassa stand und eine Banane sah – da begann er sich vorzustellen, wie sie eine Straße entlangrollen würde. 2011 hatte er das Gefährt aus dem  Fahrgestell eines Ford F-150 Pickup-Trucks und einer Fiberglas-Konstruktion fertiggestellt. 

Mit der Banane auf Weltreise
Erst vor Kurzem hat Braithwaite den Großteil seines Besitzes verkauft oder eingelagert, um sich voll und ganz dem Reisen zu widmen. „Jetzt bin ich als Vollzeit-Bananenauto-Nomade unterwegs“, so der ausgewanderte Brite. Er will weiter nach Mexiko und Zentralamerika reisen und schließlich Südamerika bereisen. Anschließend will er nach einer Atlantiküberquerung weiter die Welt mit seiner Banane erkunden. Um seine Reise zu finanzieren verkauft er Kaffeetassen, T-Shirts und Kinderbücher mit dem Bananenauto als Motiv.

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