Das Unternehmen verdiente nach Angaben vom Donnerstag im letzten Geschäftsquartal mit netto 5,87 Milliarden Dollar (4,13 Milliarden Euro) 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Den Umsatz steigerte Microsoft um acht Prozent auf 17,37 Mrd. Dollar.
"Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage unserer Firmenkunden - von Kleinbetrieben bis hinauf zu den größten Weltkonzernen", sagte der fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Kevin Turner am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Redmond. Die gesamte Produktpalette sei gefragt, ergänzte er.
Tablets und Bing als größte Probleme
Zu schaffen macht dem Softwareriesen die Konkurrenz durch Tablet-PCs, vor allem das iPad von Apple lässt den Absatz von Computern und damit die Verkäufe des Betriebssystems Windows zurückgehen. Dagegen feiert Microsoft mit seiner Videospielkonsole Xbox 360 anhaltende Erfolge. Die früher verlustreiche Sparte verdient Geld, wenngleich mit operativ 32 Millionen Dollar eher im bescheidenen Rahmen. Zum Vergleich: Mit dem aktuellen Goldesel Office und anderer Firmenkunden-Software scheffelte Microsoft operativ 3,6 Milliarden Dollar, mit Windows immer noch 2,9 Milliarden Dollar.
Problemfall ist und bleibt das Online-Geschäft rund um die Suchmaschine Bing. Die Sparte baute ihre Verluste sogar noch aus auf zuletzt 728 Millionen Dollar. Microsoft hat sich mit dem Internet-Pionier Yahoo gegen den Platzhirsch Google verbündet.
Dennoch übertraf Microsoft mit seiner Bilanz die Erwartungen von Börsianern. Die Aktien kletterten im nachbörslichen Handel um 1,3 Prozent.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.