Witziger Überblick

Pornos nicht mehr Nr. 1 im Web und mehr coole Fakten

Web
18.07.2011 11:58
Pornos sind nicht mehr die Nummer eins im Internet, eine von fünf Scheidungen ist auf Facebook zurückzuführen und Wikipedia wäre als Buch 2,25 Millionen Seiten dick: Zum mittlerweile dritten Mal klärt die Videoreihe "Social Media Revolution" über die spannendsten neuen Fakten rund um das Internet auf.

Wohl die größte Überraschung im Video (siehe oben): Soziale Medien - Websites wie Facebook, Twitter und Google+ - haben Pornographie als beliebteste Aktivität im Internet abgelöst. In den USA hat Facebook den Suchmaschinenriesen Google als meistbesuchte Website überholt, in Großbritannien werden gar fünfzig Prozent des Traffics auf Facebook erzeugt. 

Kein Wunder also, dass Facebook als Land das drittgrößte der Welt wäre! Und rechnet man die Twitter-Follower von Lady Gaga, Justin Bieber und Britney Spears zusammen, erhält man mehr Menschen, als Schweden, Israel, Griechenland, Chile, Nordkorea und Australien insgesamt Einwohner haben. Doch es gibt Rebellen, so sind Twitter, Facebook, YouTube und Google in China nicht erlaubt.

123 Jahre lang Wikipedia lesen
Dabei hat sich YouTube, das ebenfalls zum Google-Konzern gehört, zur zweitgrößten Suchmaschine der Welt gemausert. Jede Minute werden 24 Stunden Videos darauf hochgeladen. Gigantisch sind auch die Zahlen zu Wikipedia: Wäre das Online-Lexikon ein Buch, wäre es 2,25 Millionen Seiten dick - und um es zu lesen, wären mehr als 123 Jahre nötig.

Liebe, Scheidungen und der Nachwuchs im Internet
Abseits von solcher Theorie hat das Internet zahlreiche Auswirkungen auf das "echte" Leben - eines von fünf Pärchen trifft sich zum ersten Mal online. Bei homosexuellen Paaren sind es sogar drei von fünf. Doch für die Liebe hat der Cyberspace nicht nur Positives im Gepäck: Eine von fünf Scheidungen ist Facebook-Aktivitäten anzukreiden, so die Studie. Peinliche Eskapaden geheimzuhalten, ist durch YouTube, Facebook, Flickr und Co. schließlich höchst schwierig geworden. Das könnte auch Kindern zum Verhängnis werden, schließlich sind 69 Prozent der Eltern mit ihrem Nachwuchs in sozialen Netzwerken "befreundet".

Echtes versus Online-Leben
Veränderungen ist aber nicht nur die zwischenmenschliche Beziehungswelt unterworfen, sondern auch das Internet selbst. So sehen die jüngsten Nutzergenerationen E-Mails als passé an - einige Universitäten haben daher bereits aufgehört, E-Mail-Accounts zu vergeben. Die Technologie hat zudem Auswirkungen auf andere Medien - so haben in den USA die Verkäufe von E-Books jene traditioneller Bücher aus Papier und Tinte überholt. A propos on- versus offline: 1,5 Millionen Bauern im echten Leben stehen 80 Millionen FarmVille-Bauern gegenüber. Zudem werden Spieler in Social Games im Jahr 2013 6 Millionen US-Dollar (etwa 4,3 Millionen Euro) ausgeben, Filmfreunde im Kino hingegen nur 2,5 Milliarden Dollar (ca. 1,8 Milliarden Euro).

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