Beim Kauf einer Sonnenbrille lassen wir uns allzu leicht verführen, einfach nach der coolsten zu greifen. Hauptsache, sie sitzt gut auf der Nase oder im Haar. Doch das ist falsch. Sie muss zuallererst schützen und dazu über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen, der die gefährlichen Strahlen im Ultraviolett-Bereich herausfiltert.
Du erkennst den richtigen Schutz an der Kennzeichnung "UV-400". An der Innenseite des Bügels deiner Sonnebrille sollte zudem "CE" und die Aufschrift "EN 1836:1997" stehen. Dies bedeutet, dass die Brille tatsächlich den Sicherheitsanforderungen europäischer Richtlinien entspricht.
Grundsätzlich die Finger lassen solltest du von billigen Brillen, die lediglich dunkel eingefärbte Gläser haben. Sie sind sogar gefährlich. Denn die Pupillen erweitern sich hinter den Gläsern und lassen noch mehr gefährliche Strahlen ins Auge.
Verschiedene Situationen können auch unterschiedliche Anforderungen an Sonnenbrillen stellen. So sollten diese für den Straßenverkehr nicht zu dunkel sein und die Farbwahrnehmung nicht verändern. Empfohlen werden deshalb besonders graue, grüne und braune Gläser.
Radfahrer sollten sich eine Sonnenbrille mit bruchsicheren Gläsern besorgen, die idealerweise ein großes Blickfeld ermöglicht und Schutz vor Wind und Straßenstaub bietet.
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