Vorsicht vor Betrügern mit der "Tsunami-Masche!" Mit besonders hinterhältigen Mails versuchen gemeine Geschäftemacher erneut, aus der Katastrophe Profit zu schlagen: Sie wenden sich direkt an die Angehörigen von Vermissten und behaupten: "Ihr Verwandter lebt." So die Hoffnung geweckt, locken sie ihren Opfern das Geld aus der Tasche. Das Bundeskriminalamt warnt.
Auf dem Tisch von Johannes Gschwendt im BKAstapeln sich die Fälle von Opfern der "Tsunami-Betrüger".Gschwendt: "Natürlich klammern sich die verzweifelten Verwandtenan jeden Strohhalm, so sind sie für die Schurken oftmalseine leichte Beute."
Er warnt, die Mails keinesfalls zu beantworten odergar auf die Forderungen einzugehen. Und das sind die Betrugsmaschen: - Adressen von Angehörigen werden von den Täternauf diversen Vermisstenlisten ausgeforscht, dann kommt das Mail:Die Person sei gefunden worden, man sei bemüht zu helfen,wenn nur erst Geld überwiesen werde.
- Mails mit Spendenaufrufen für Opfer: Geldsoll auf anonyme Internetkonten überwiesen werden, bei denendie Zahlungen nicht verfolgt werden können.
- Ein angeblich "Überlebender" meldet sichper Mail, und bittet um finanzielle Unterstützung bei derSuche nach seinen vermissten Angehörigen im Katastrophengebiet.
Sollte jemand ein Mail mit diesem Inhalt erhalten,wird er gebeten, es an die Adresse bmi-ii-bk-spocbmi.gv.at weiterzuleiten.Geschädigte, die bereits gezahlt haben, können sichans BKA wenden: Tel.: 01/248 36/850 25.
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