Verkehrsinformationen aus unterschiedlichen Quellen wie Stausensoren, Verkehrsnachrichtendiensten sowie Baustellen- und Veranstaltungsinformationssystemen werden dafür durch semantische Konzepte in Computer-interpretierbarer Form gebracht und miteinander verknüpft, um potenziell kritische Situationen zu errechnen. So kann das System aus "Tunnel", "Tagesbaustelle" und "Fußballspiel" sowie deren räumlich-zeitlichem Auftreten vor einem möglichen "Stau innerhalb eines Tunnels" warnen.
Darüber hinaus werden vom System Handlungsalternativen vorgeschlagen und mögliche Konsequenzen aufgezeigt. Um beispielsweise den Stau von vornherein zu vermeiden, wäre es möglich, die Tagesbaustelle rechtzeitig aufzuheben oder die Verkehrsteilnehmer durch steuerbare Wechselverkehrszeichen zu warnen. Nach ersten erfolgversprechenden Ergebnissen arbeiten die Wissenschaftler nun daran, ihr System für andere Bereiche wie den Schienenverkehr oder Blaulichtorganisationen zu adaptieren.
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