Chip-Hersteller AMD hat einen Billig-Computer vorgestellt, der Web und Internet auch in die ärmeren Regionen der Welt bringen soll. Das robuste Plastikkastl namens PIC (Personal Internet Communicator) kostet nur rund 150 Euro. Jetzt soll sogar ein Billig-Notebook kommen, das nur die Hälfte kosten soll.
Der PIC besitzt einen 15-Zoll-Monitor, ein Keyboardund eine Maus und muss nur an einen Internet-Anschluss gehängtzu werden. Ein E-Mail-Programm, ein Office-Paket, Lern-Softwareund sogar Spiele sind bereits vorinstalliert. Der PIC läuftauf Windows CE und kann über Internet upgedatet werden. Die Festplatte ist mit 10 GB ziemlich klein, genügt aberden einfachen Ansprüchen.
Gemeinsam mit dem bekannten MIT-Professor NicholasNegroponte will AMD den PIC weiterentwickeln und den günstigstenLaptop der Welt bauen. Der handliche PC für die Entwicklungsländersoll nur rund 100 Dollar, also 77 Euro kosten und nach einer Entwicklungszeitvon 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen.
AMD will offenbar nicht mehr nur Prozessoren fürComputer herstellen, sondern steigt jetzt massiv ins Billigcomputer-Geschäftein. Auf dem Chipmarkt ist AMD die ewige Nummer zwei hinter MarktführerIntel.
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