Im Gesetz werden die Roboterautos als "autonome Vehikel" bezeichnet. Definiert werden sie als "Motorvehikel, das künstliche Intelligenz, Sensoren und globales Navigationssatellitensystem nützt, um selbst zu fahren - ohne die aktive Intervention eines menschlichen Benutzers", beschreibt "PC Mag".
Das Gesetz wurde vergangene Woche in Nevada verabschiedet, nun muss die für Straßenverkehr zuständige Behörde Regelungen entwerfen, etwa für Zertifizierung und Versicherungsaspekte. Auch die Frage, wer ein solches Roboterauto besitzen darf und ob dafür spezielle Schulungen nötig sind, ist zu klären. Die in Nevada aufgestellten Regeln werden beispielhaft für den Rest der USA sein.
Google und EU forschen an Roboterautos
Der Pionier der Roboterauto-Forschung im großen Stil ist Google. Die autonomen Wagen des Internetunternehmen sind seit 2010 auf öffentlichen Straßen unterwegs, sie haben bereits mehrere hunderttausend Kilometer im Verkehr des US-Bundesstaates Kalifornien zurückgelegt. Auch in Deutschland finden bereits ähnliche Tests statt, in Braunschweig drehte Mitte Oktober vergangenen Jahres das Forschungsauto "Leonie" (im Bild) einige Runden im Straßenverkehr.
Vergangene Woche hat zudem VW bekannt gegeben, ein halb-autonomes Auto entwickelt zu haben. Als Teil einer EU-Kampagne entwickelt, kann der "Temporary Auto Pilot", kurz TAP, zwar ebenfalls selbstständig fahren - allerdings offenbar nur, wenn die Straße klar markiert ist. Er ist, zumindest vorerst, eher als Hilfestellung für den Fahrer, nicht als dessen Ersatz gedacht.
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