Nachhaltig umhüllt

„Grün“ verpackte Geschenke unter dem Christbaum

Tausende Tonnen an Geschenkpapier fallen jedes Jahr zu Weihnachten an. Das muss wirklich nicht sein! Unsere Tipps, wie Sie Präsente für Ihre Lieben nett dekorieren und in Form bringen können.

Wie haben wir unsere Großmütter immer belächelt, als sie bei jedem feierlichen Anlass riefen: „Vorsicht mit dem Geschenkpapier, das hebe ich auf!“ Nun gehört dieses Verhalten zum guten Ton, den bereits viele junge Menschen beherzigen. Und wirklich: Mit ein wenig Sorgfalt kann man die Papierbögen ganz einfach aufheben und für die nächste Saison nutzen. Wer Angst hat, dass er aus Versehen den Schenker mit seinem eigenen Papier beglückt, schreibt dessen Namen mit Bleistift auf die Innenseite des Papiers. Dann ausradieren! Muss man Geschenke überhaupt verpacken? Manchmal ist das gar nicht nötig. Eine schöne Schleife um ein zusammengelegtes Kleidungsstück zu binden sieht genauso hübsch aus. Wer das „Fake-Packerl“ verzieren möchte, fädelt getrocknete Orangen oder selbst gesammelte Tannenzapfen auf eine Schnur und schlingt diese herum.

Ins Sackerl mit den Packerln!
Ohne Papier kommt man auch aus, wenn man ein Geschenk mit einem anderen verpackt. So passt zum Kochbuch doch eine Schürze hervorragend, genauso wie man Kosmetika oder Parfums mit edlen Handtüchern umwickeln kann. Dafür gibt es ebenfalls geeignete Geschenktücher. Diese Tradition, Geschenke mit bunten Tüchern zu verpacken, nennt man „Furoshiki“ (dt.: „Badetuch“). Früher nutzten Japanerinnen ihr Furoshiki, um darin Kleidung zu transportieren. Heute findet man zahlreiche Techniken dazu im Internet. Aus altem Stoff lassen sich außerdem Geschenkbeutel herstellen.

Altes Druckwerk am besten aufheben
Nie aus der Mode kommt das Verpacken mit alten Zeitungen, Zeitschriften oder Werbebeilagen. Besonders kreatives „Papier“ zaubern Sie aus Kalender- oder Notenblättern, Schnittmustern, Landkarten, Stadtplänen sowie Comics. Man kann damit natürlich ganze Geschenke umhüllen, aber auch nur Akzente setzen: Ausgeschnittene Formen wie Sterne, Tannenbäume oder Herzen machen sich gut zu Weihnachten, vor allem auf braunem Natur-Packpapier. Ein neues „Leben“ schenken Sie alten Schuhschachteln oder kleinen Boxen, aber auch Pralinenschachteln und sonstigem Verpackungsmaterial. Blechdosen, die man ansonsten für Kekse verwendet, eignen sich ebenfalls als nette „Ummantelung“. Genauso lassen sich alte Einmach- oder Marmeladengläser gut umfunktionieren - etwa für Geldgeschenke eine ausgefallene Idee.

Eva Greil-Schähs
Eva Greil-Schähs
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Sonntag, 16. Jänner 2022
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