13.07.2021 12:24 |

Generation 6

Opel Astra: Sportlicher Neustart mit Manta-Gesicht

Nach sechs Jahren Bauzeit schickt Opel den letzten General-Motors-Astra in Rente. Die neue Generation soll sportlicher, cooler und nicht zuletzt elektrischer werden - zum ersten Mal kommt das in Rüsselsheim entwickelte und gebaute Kompaktmodell auch mit einem elektrifizierten Antrieb zu den Kunden. Die Bestelllisten öffnen im Herbst, die ersten Autos rollen Anfang 2022 auf die Straße.

Äußerlich übernimmt der Astra die mit dem Mini-SUV Mokka im vergangenen Jahr eingeführte Designsprache. An der Front prangt der Vizor-Kühlergrill, der sowohl am Mokka als auch am Restomod-Manta GSe zu finden ist; die Flanken sind sehniger modelliert, die Kotflügel stärker ausgestellt. Ein optional in Kontrastfarbe lackiertes Dach und eine dreieckige C-Säule runden den sportlicher gewordenen Eindruck ab. Innen findet sich das neue Infotainmentsystem der Marke mit zwei bis zu 10 Zoll großen Displays und reduziertem Tasten-Angebot. Ebenfalls stark reduziert präsentiert sich die Mittelkonsole, wo statt eines Automatik-Wählhebels nun ein Schalter die Fahrstufen-Steuerung übernimmt. Bilder von der ebenfalls angekündigten Variante mit Sechsgang-Handschaltung gibt es noch nicht.

Technisch basiert der Astra L erstmals nicht auf einer General-Motors-Plattform, sondern auf der EMP2-Architektur der neuen Konzernmutter Stellantis. Die Technik wird unter anderem auch vom neuen Peugeot 308 genutzt, der wenige Monate vor seinem Rüsselsheimer Wettbewerber und Schwestermodell auf den Markt kommt. Mit 4,37 Meter Länge orientiert sich der Kompakte eng am Vorgänger (plus 4 Millimeter), der Radstand ist jedoch um 1,3 Zentimeter gewachsen, was für ein leicht besseres Raumangebot im Inneren sorgen dürfte. Dazu trägt auch die um knapp 5 Zentimeter auf 1,86 Meter verbreiterte Spur bei. Die Kofferraumgröße ist mit 422 Liter angeben.

Bei den Antrieben darf sich der Astra aus dem Konzernregal bedienen. Opel nennt zunächst nur eine Leistungsbandbreite von 110 PS bis zu 225 PS Systemleistung. Der Spitzenwert stammt von einem Plug-in-Hybrid auf Basis eines Vierzylinderbenziners, der eine E-Reichweite von knapp 60 Kilometern ermöglichen dürfte. Am unteren Ende des Angebots findet sich ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 110 PS. Wie beim Schwestermodell von Peugeot dürfte zudem ein Diesel mit 131 PS im Angebot sein. Ein reines E-Modell ist zunächst nicht angekündigt.

Punkten will der Astra aber mit modernisierter technischer Ausstattung. So ist für den Kompakten die neue Generation des aus dem Vorgänger bekannten Matrix-LED-Lichts zu haben, die nun über mehr Dioden und eine höhere Auflösung verfügt. Dazu kommt ein breites Angebot an Assistenten, auch für das teilautomatisierte Fahren. Erstmals ist zudem ein Head-up-Display zu haben. Preise für den neuen Astra sind noch nicht bekannt.

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